Sonnentipps

1. Sonnen mit Köpfchen
Die Intensität der Sonneneinstrahlung im Freien ist immer unterschiedlich, ihre exakte Wirkung auf die Haut lässt sich nur schwer vorherbestimmen. Legen Sie sich deshalb immer nur kurz und nicht zu häufig in die Sonne.

Die Sonnenbanker-Faustregel: Auf der Sonnenbank nicht mehr als ein Sonnenbad pro Tag und höchstens zehn Sonnenbäder innerhalb von drei bis vier Wochen. In der Folgezeit reichen ein bis zwei Sonnenbäder in der Woche um die erreichte Bräune zu erhalten:

2. Achten Sie auf Ihren speziellen Hauttyp
Sonnen Sie nicht länger, als es für Ihren individuellen Hauttyp verträglich ist!

Beschreibung & Reaktion auf Sonne Eigenschutzzeit in der Sonne
Keltischer Typ (2%)
Haut: sehr hell, häufig Sommersprossen
Haare: rötlich, blond
Augen: blau, grau
Sonnenbrand: immer und schmerzhaft
Bräunung: keine
15 - 20 Min.
Hellhäutiger Typ (12 %)
Haut: hell, selten Sommersprossen
Haare: blond bis braun
Augen: blau, grün, grau, braun
Sonnenbrand: fast immer und schmerzhaft
Bräunung: kaum bis mäßig
20 - 25 Min.
Dunkelhäutiger Typ (78 %)
Haut: hell, hellbraun, keine Sommersprossen
Haare: dunkelblond, braun
Sonnenbrand: selten bis mäßig
Bräunung: fort-schreitend
28 - 35 Min.
Mittelmeerischer Typ (8 %)
Haut: gellbraun, oliv, keine Sommersprossen
Haare: dunkelbraun
Augen: dunkel
Sonnenbrand: kaum
Bräunung: schnell, tief
36 - 45 Min.

3. Schützen Sie Ihre Augen
Schauen Sie beim Sonnenbaden niemals direkt in die Sonne. Tragen Sie auf der Sonnenbank stets eine Schutzbrille (kann kostenlos beim Bademeister ausgeliehen werden) und halten Sie Ihre Augen geschlossen.

4. Verzichten Sie auf Parfüm und Make-Up
Parfüm oder Eau de Toilette kann unter der Sonne zu Pigmentstörungen und Hautreizungen führen. Deshalb sollten Sie im Freien und auf der Sonnenbank darauf verzichten.

Für das Sonnen im Studio gilt: Abschminken ist angesagt! Verwenden Sie kein Make-Up, kein Puder und keinen Lippenstift, weil Kosmetika die Hautporen verschließen. Und weil das UV-Licht die Poren öffnet, könnten allergieauslösende Bestandteile des Make-Ups in die Haut gelangen.

Wenn Sie mit Make-Up im Freien sonnen, achten Sie darauf, Produkte zu verwenden, die speziell für die Anwendung unter Sonneneinstrahlung entwickelt wurden. Ihre Drogerie oder Apotheke berät Sie gerne.

5. Beachten Sie die Verwendung von Sonnenschutzmitteln
Weil die Zeit der Besonnung im guten Sonnenstudio individuell auf Ihren Hauttyp abgestimmt wird, brauchen Sie auch kein Sonnenschutzmittel verwenden.

Für das Sonnenbaden im Freien gilt dagegen: Verzichten Sie niemals auf ein Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor und beachten Sie auch dabei Ihren persönlichen Lichtschutzfaktor!

6. Bei der Einnahme von Medikamenten fragen Sie Ihren Arzt
Bestimmte Medikamente enthalten photosensibilisierende und phototoxische Substanzen. Sie können das Risiko einer verstärkten oder allergischen Reaktion der Haut unter UV-Bestrahlung stark erhöhen. Wenn Sie Medikamente einnehmen oder eine Hautkrankheit vorliegt, sollten Sie vor dem Sonnen Ihren Arzt befragen. Liegen bereits Hautreaktionen infolge einer Sonnenbestrahlung vor, sollten Sie besser kein Solarium benutzen.  

Biopositive Effekte der Sonne

Der wohltuende Effekt der Sonne ist auch medizinisch belegt. Ihre UV-B Strahlen setzen das körpereigene Wohlfühl-Vitamin D3 frei - auch, wenn die Sonne aus der Sonnenbank kommt! Das Sonnen-Vitamin D3 stimuliert das Immunsystem , wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus, steigert die körperliche Leistungsfähigkeit und kann helfen, Depressionen zu lindern.
Außerdem hilft es bei der Einlagerung von Kalzium in den Knochen und beugt so Osteoporose vor. Auch Hautkrankheiten werden mit großem Erfolg durch UV-Licht therapiert, zum Beispiel Akne, Schuppenflechte und Neurodermitis.

Hier einige der wichtigsten biopositiven Sonnen-Effekte auf einen Blick:

  • Aktivierung des Stoffwechsels
  • Stärkung des Immunsystems
  • Steigerung der Abwehrkräfte
  • Stärkung des Nervensystems
  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Festigung des Knochenbaus und Vorbeugung gegen Osteoporose
  • Positive Beeinflussung der Stimmung vorallem im Winter
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